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Neben Salz ist Pfeffer als Grundgewürz aus keinem Gericht mehr wegzudenken. Als Basiswürze für Suppen, Fleischgerichte und Fisch bringen die schwarzen Körner in Gänze oder als gemahlene Beere den richtigen Dreh ins Essen. Aber auch beim Pfeffer sind Blüten nicht gleich Blüten. In jeder Sorte versteckt sich die eigene Note, die sie besonders macht.

Aromatischer Szechuan Peffer

Stammend aus der gleichnamigen zentralchinesischen Provinz Sichuan, bestimmt der Szechuan Peffer die traditionelle Küche der Chinesen seit vielen 1.000 Jahren. Vielseitig einsetzbar, bringt der Pfeffer aufgrund seiner vier Eigenschaften die landestypische Küche zum Kochen: stark duftendes Aroma, belebende Frische, feurige Schärfe und voller Würze! Für europäische Zungen ist besonders das leicht betäubende Gefühl ungewöhnlich; sorgt aber für ein prickelndes Erlebnis beim Essen. Als Blüte oder grobes Gewürz wird der Pfeffer in Gerichten verwendet.

Szechuan Pfeffer als Pflanze

Der Anbau von Szechuan Peffer ist in der Theorie sehr einfach. Die pflegeleichte Pflanze benötigt einen sonnigen Standort und ist auch für den Winter gut gerüstet. Ein durchlässiger Boden, der Zirkulation und genügend Wasseraufnahme zulässt, sorgt für ein perfektes Wachstum. Bis zu 2 Metern kann die Pfefferpflanze hoch werden. Ihr dorniges Aussehen verleiht ihr ein hartes Erscheinungsbild, was im Kontrast zum vollen Aroma der Blüten steht. Bis zu 3 Millimeter Durchmesser haben die Beeren in der vollständigen Reife.

Mehr Farbe mit Rosa Pfeffer

Schwarzer Pfeffer ist dir zu langweilig im Essen? Du willst mehr Farbe in deinen Gerichten? In den 80er Jahren war Rosa Pfeffer das Highlight in jedem Dekoschrank. Anders als seine Verwandten ist der Rosa Pfeffer nicht scharf und feurig, sondern eher süßlich im Geschmack. Damit eignen sich die kleinen Beeren auch für Süßspeisen jeder Art. Der Mix aus Würze und Süße spricht für seine Herkunft aus dem brasilianischen Raum.

Wärme statt Kälte

In seinem Herkunftsland sind die kleinen Beeren des Rosa Pfeffers jedoch nicht nur zu kulinarischen Zwecken im Einsatz. Aufgrund seiner Anfälligkeit für Frost und Kälte wird die Pfefferpflanze über das gesamte Jahr in Gewächshäusern und warmen Räumen gezogen. Zwar wird sie vorrangig zum Verzehr angebaut, aber auch als Zierpflanze findet sie immer wieder ihren Platz in Haushalten. Besonders die Beeren werden an Weihnachten im südlichen Raum als Dekoration genutzt. Kein Wunder bei der weihnachtlichen Beerenfarbe!

Cayenne Pfeffer

Cayenne Pfeffer zählt zu den schärferen Pfeffersorten im Gewürzregal. Das Aroma ist feurig und eine Prise zu viel sorgt für feuchte Augen bei einigen Hobbyköchen. Hinlänglich bekannt als Teufelspfeffer oder Spanischer Pfeffer sorgt das Pulver für Verwirrung. Nimmt man es genau, ist der Cayennepfeffer nämlich gar kein Pfeffer - sondern gemahlener Chili. Daher ist Vorsicht geboten beim Würzen mit dieser „falschen“ Pfeffersorte! Besonders gut passt Cayenne zu Chili con Carne oder feurigen, rustikalen Eintöpfen.

Kleine Abnehmhilfe

Scharfes Essen fördert die Verdauung und hilft den Stoffwechsel anzuregen. Der Cayenne Pfeffer ist keine Ausnahme und regt durch seinen Wirkstoff Capsaicin das Verbrennen von Fettpölsterchen an. Dennoch sollte nicht übermäßig gewürzt werden! Das Anregen des Blutkreislaufes bringt dich nicht nur gehörig ins Schwitzen, sondern nimmt dem Gericht auch seinen Grundgeschmack. Eher sollte mit wenigen Prisen der Geschmack hervorgekitzelt werden, als die Gewürze durch den scharfen Pfeffergeschmack zu überdecken.

Echter Roter Pfeffer

Während der Rosa Pfeffer zwar als Pfeffer benannt wird, aber nicht aus botanischer Sicht zu diesen Gewächsen zählt, ist der Rote Pfeffer dagegen als fester Bestandteil der Pfeffergewächse angesehen. Er zählt zu den teuersten Sorten, da seine Ernte von Hand erfolgen muss. Die verschiedenen Reifegrade der Beeren machen es unmöglich eine komplette Rebe abzunehmen und zeitgleich zu verwerten. Zwischen grünen und gelben Beeren gilt es die rötlichen, reifen Exemplare herauszuholen.

Lange Wege aus Kambodscha

Seit dem 19. Jahrhundert hat der Rote Pfeffer seinen Ursprung in und um Kambodscha gefunden. Seither ist der Pfeffer der Exportschlager schlechthin und wird nach wie vor in alle Regionen der Welt ausgeliefert. Die Globalisierung senkte die Nachfrage des edlen Pfeffers zwar mehr und mehr, doch echte Kenner schätzen noch heute die Handarbeit und sorgsame Ernte, mit der die Beeren ihren Weg in die internationalen Küchen finden. Pro Plantage werden jährlich ca. 200 Kilogramm geerntet. In Relation zum Gesamtmarkt eine eher geringe Menge.

Langer Pfeffer

Bisher noch als Unbekannter in den meisten Regalen gilt der Lange Pfeffer. In seinem Geschmack bringt der Verwandte des Schwarzen Pfeffers ähnliche Aromen zum Vorschein wie seine artähnlichen Vertreter. Er hebt sich jedoch in einigen Nuancen ab, da sie zwischen süßlich, scharf und sogar säuerlich schwanken. Indische Gerichte wie Currys oder auch Relishs geben dem Pfeffer der etwas anderen Art die perfekte Basis zum Wirken.

Ursprünglich und fast vergessen

Es ist fast ironisch, was dem - auch genannten - Stangenpfeffer widerfahren ist. Noch vor dem allseits bekannten Schwarzen Pfeffer schaffte es die lange Variante als Erstes nach Europa. Auf portugiesischen Schiffen erreichte er die Küsten und verteilte sich auf verschiedenen Handelswegen. Doch der Siegeszug des Schwarzen Pfeffers verdrängte aus bisher unbekannten Gründen den einstigen Vorreiter der Gewürze. Eher selten wird der Lange Pfeffer heute in normalen Haushalten genutzt.

Schwarzer Pfeffer

Der Allrounder in Sachen Würzen steht in jedem Haushalt parat. Das Geheimnis seines Erfolges ist nicht belegt, aber die vielfältigen Nuancen könnten ein Grund sein. Zwar sorgt der Schwarze Pefffer auch für die richtige Dosierung an Pfiff, doch sind seine Noten viel weit gestreuter. Von zitronig über leicht holzig hin zu fruchtig erstreckt sich das umfassende Spektrum an Facetten. Die noch grünen, unreifen Beeren werden vorrangig für den Schwarzen Pfeffer eingesetzt und erhalten durch Öle und der Fermentation ihre typische schwarze Färbung.

Meilen über Meilen

Aus den Tiefen Indiens brachte Alexander der Große den Schwarzen Pfeffer erstmals nach Griechenland. Von dort aus kamen auch die Römer auf den Geschmack der scharfen Beeren. Obwohl nur Wohlhabende anfangs in den Genuss des Pfeffers kamen und dieser auch als Zoll und Lösegeld genutzt wurde, war es der von Vasco da Gama neuentdeckte Seeweg nach Indien, der den Pfeffer für alle zugänglich machte. Der günstige Weg nach Europa öffnete das Tor für den Schwarzen Pfeffer und seine weite Verbreitung war nur noch eine Frage der Zeit.

Wo wächst Pfeffer?

Je nach Sorte wächst Pfeffer in unterschiedlichen Regionen der Welt an. Von Indien bis Kambodscha über Brasilien und Malaysia sind die Herkunftsländer über die ganze Welt verstreut. Jedoch sind es immer wärmere Klimazonen, die für den Anbau benötigt werden. Frost und Kälte könnten die unterschiedlichen Sorten nicht überstehen. Wer wissen wollte, wo das unbekannte Land ist, wo der Pfeffer wächst, weiß nun die Antwort. Das bekannte Sprichwort leitet sich daraus ab.

Wie wird Pfeffer gemacht?

Nach der Ernte wird der Pfeffer getrocknet und von seiner Feuchtigkeit befreit. Für das anschließende Mahlen und Zerstoßen ist es wichtig, dass keine Restfeuchte in den Beeren bleibt. Ein langer Trocknungsprozess geht dem feinen Zermahlen voraus. Daher kommt auch der Begriff Pfeffersack, in dem die Körner lagerten. Bliebe Feuchtigkeit zurück, würden die edlen Gewürze schnell zu schimmeln beginnen.

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