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Kartoffel kochen

Der Erdapfel. Schmackhaft, vielseitig und überaus beliebt. Wer Kartoffel kochen möchte, sollte als Erstes wissen, mit welcher Knolle er das Vergnügen hat und weiter — wie er sie, die Grundbirne, behandeln muss. Wussten Sie eigentlich, dass das weltweite Kartoffelsortiment mehr als 4000 Kartoffelarten zählt?

Zutaten

  • 800 g Kartoffeln

Anleitung

  1. Einen Topf mit Salzwasser erhitzen und die Kartoffeln hinzugeben. Alles köcheln lassen.
  2. Die Garzeit einer durchschnittlichen Kartoffel beträgt — abhängig von Größe und Sorte — etwa 15 bis 20 Minuten.
  3. Der Gabeltest zeigt, ob die Kartoffeln fertig sind oder noch etwas brauchen. Für den Gabeltest pieksen Sie die Kartoffeln im Kochtopf an. Bei hohem Widerstand dürfen die Kartoffeln noch etwas weiterkochen.
  4. Dringen die Gabelspitzen leicht ins Kartoffelinnere vor, dürfen die Kartoffeln vom Herd genommen werden.

Rezept-Anmerkung

Hier findet Ihr auch unsere Anleitung zum Linsen kochen und Sushireis kochen.

Vor dem Kartoffel kochen, Kartoffeln schälen oder eher nicht?

Sie werden jetzt vielleicht staunen, aber beides ist gültig. Es kommt aber immer darauf an, was Sie aus den Kartoffeln zaubern wollen.

Für die Zubereitung von zum Beispiel Salzkartoffeln, liegt es nah, die Schale vor dem Kochen mit einem Kartoffelschäler sauber zu entfernen. Pellkartoffeln werden besser erst nach dem Kochvorgang von ihrer Schale befreit.

Während beim Schälen im Rohzustand mehr Kartoffelhaut abgeht als gewollt, geht beim Schälvorgang der bereits gekochten Version wesentlich weniger Fruchtfleisch verloren.

Kartoffel kochen leicht gemacht — verrat uns deine Herkunft

Diese reiche Sortenvielfalt macht Laune und wir bekommen Lust, Ihnen die Kartoffel ein gutes Stück näher zu bringen. Beginnen wir doch erst einmal bei ihrer Geschichte, bevor wir uns der eigentlichen Kür, dem Kartoffel kochen zuwenden. Die „Urknollen“ unserer heutigen, kultivierten Kartoffel gediehen in den Anden vom westlichen Venezuela, fanden Verbreitung bis nach Argentinien und Chile.  Der vermutlich älteste Erdapfel wurde in Chiloé entdeckt. Geschätzt wird er auf ein sagenhaftes Alter von schon fast biblischen 13.000 Jahren.

Unter Kartoffeln verstehen wir ausdauernde, krautige Pflanzen, welche durch ihre typische Wachstumsform hervorstehen. Der Erdapfel wächst aufrecht oder kletternd und erreicht dabei eine Wuchshöhe von mehr als 1 Meter. Meist unterirdisch, aber auch knapp über der Erdoberfläche weist die Kartoffelpflanze knollenartige Ausläufer auf. Ihre Laubblätter sind wechselständig angeordnet und in kleine Blattstiele mit schmaler Blattfläche (Blattspreite) unterteilt. In Größe, Form und Behaarung unterscheiden sich weitere gegenüber liegenden Teilblätter. Die Länge der ebenfalls flaumigen Blütenstiele beträgt 3 bis 35 Millimeter. Auf ihnen ruhen die 5 bis 15 Millimeter langen Blütenstandsschäfte und die Blüten mit trugdoldenförmigen Blütenständen. Eine gelblich-grüne, zudem zweikammerige Frucht mit massig Samen ist das Erkennungsmerkmal unserer geliebten Kartoffel.

Noch immer steht nicht ganz fest, wann und wie die Kartoffel es nach Europa geschafft hat. Wohl nahm sie zunächst einen Umweg über die Kanarischen Inseln. Der weitere Verlauf liegt im Unklaren. Fest jedoch steht, dass die Kartoffel gerade wegen ihrer wunderschönen Blüten und ihrem prächtigen Laub vorerst gerne als reine Zierpflanze nach Europa importiert wurde.

Die sortenreiche Kartoffel — Kartoffelsalat, Kartoffelbrei, Kroketten und Co.

Ist Ihnen das etwa auch schon passiert? Sie wollten eine Kartoffel kochen, vorzugsweise gleich mehrere, und der Erdapfel zerfiel Ihnen vor den Augen? Oder noch schlimmer, die Kartoffeln waren hinterher immer noch hart? Dies sind Probleme, mit denen gerade Anfänger häufig zu kämpfen haben. Um diesem unliebsamen Malheur vorzubeugen, gibt es Grundregeln. Wer diese beachtet, erleidet kaum Schiffbruch und darf seinen Gästen alsbald eine gelungene Kartoffelspezialität wie z.B einen klassischen Kartoffelsalat oder die sommerliche variante den leckeren Kartoffel Gurkensalat präsentieren.

Fragen über Fragen. Wir kennen die Antwort und geben Ihnen glänzende Tipps für ein gutes Gelingen.

Kaltes oder warmes Wasser — Das ist hier die Frage

Wie koche ich die Knollen? Verwende ich für das Kartoffelkochen kaltes oder schon erwärmtes Wasser? Die Speisekartoffeln werden grundsätzlich in kaltes Wasser gesetzt und dann erst erhitzt.  Hierbei bedeckt das Kochwasser die Kartoffeln nur knapp. Erst, wenn das Wasser ausreichend kocht, fügen wir eine kräftige Prise Salz, ersatzweise auch gekörnte Brühe hinzu. Nun senken wir die Kochtemperatur ein wenig, setzen den Deckel auf den Kochtopf und lassen die Kartoffeln bis zum Erreichen des Garzustands leicht weiterköcheln.

Kartoffel kochen — vorwiegend festkochend und mehlig kochend

Was ist der Unterschied zwischen vorwiegend festkochenden, festkochend und mehlig kochenden Kartoffeln?

Sie möchten ein neues Kartoffelrezept ausprobieren und benötigen zum Beispiel festkochende Kartoffeln. Vor dem Kartoffelkauf darf gerne ein Fachverkäufer zu Rate gezogen werden. Dieser findet für Sie die Sorte, nach der Sie Ausschau halten.

Ansonsten klären auch wir Sie selbstverständlich gerne über diese wichtigen Kochfeinheiten auf.

Im Rohzustand verzeichnen mehlig kochende Kartoffeln (Stärkegehalt: etwa 16,5 Prozent, Verwendung: Püree, Gnocchi, Suppen, Kroketten) ein grobkörniges und trockenes Inneres. Auch fällt die mehlig kochende Variante durch ihre unstete Form auf. Die eher „weiche“ Kartoffel erfreut den Gaumen auf kräftig aromatische Art. Sämtliche mehlig kochenden Kartoffel-Versionen werden in bestimmte Kochtypen eingeteilt: B-C, sowie C. Im Gemüsegeschäft erkennen wir sie an ihrer auffallend blauen Kennzeichnung. Zu den prominenten mehlig kochenden Kartoffeln zählen unter Anderem: Lipsi, Koretta, Freya, Melina und Naturella.

Festkochende Kartoffeln (Bratkartoffeln, Pellkartoffeln, Kartoffelsalat, Gratin) besitzen den geringsten Stärkegehalt (etwa 14 Prozent) und sind durchweg feuchter, sowie schnittfester. Vorwiegend festkochende Erdäpfel (Stärkegehalt: etwa 15 Prozent, Verwendung: Bratkartoffeln, Eintöpfe, Pommes Frites) liegen sozusagen in der Goldenen Mitte zwischen festkochend und mehlig kochend. In Deutschland werden eine Vielzahl von Kartoffelgerichten aus festkochenden und überwiegend festkochenden Knollen hergestellt.

Beliebte festkochende Kartoffeln sind zum Beispiel: Alexandra (frühe Kartoffelsorte), Allians (neue Sorte), Annabelle (das absolute Kartoffel-Highlight in Deutschland), Belena, Bellaprima und Mäusle (Brätlinge).

Vorwiegend festkochende Knollenfrüchte: Anuschka, Berber, Christa, Concordia, Jelly und Laura.

Die komplette Liste der vorwiegend festkochenden, festkochenden und mehlig kochenden Kartoffel-Arten ist recht lang. Sollte Sie eine bestimmte Sorte vermissen, sprechen Sie uns bitte darauf an. Wir liefern Ihnen gerne die Information nach der Sie suchen — zeitnah und präzise.

Wir wünschen Ihnen eine gute Kartoffelzeit, sowie viel Freude beim Kartoffel kochen.

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