Bloody Mary Cocktail

Bloody Mary

Rezept für einen Cocktail
5 von 2 Bewertungen
Vorbereitung: 10 Minuten
Zubereitung: 5 Minuten
Gesamt: 15 Minuten
Menge: 1 Cocktail

Zutaten

Zubereitung

  • Zerkleinern Sie zunächst den Szechuanpfeffer und das Meersalz mit einem Mörser. Anschließend geben Sie den Tomatensaft in das Rührglas und würzen diesen mit der zuvor hergestellten Würzmischung. Geben Sie den Tabasco nach Belieben hinzu. Nun kommen ein Dash Limetten sowie Zitronensaft hinzu.
  • Im nächsten Schritt schneiden Sie die Jalapeno’s in Streifen und braten diese kurz mit Olivenöl sowie mit Pfeffer und Salz an. Schneiden Sie die Cherry Tomaten in Viertel und mischen Sie diese unter die Jalapeno’s. Schmecken Sie das Ganze nun mit der Würzmischung ab und füllen Sie die Masse in ein kleines Glas. Vergessen Sie dabei nicht einen Holzspieß in das Glas zu legen.
  • Zu guter letzt geben Sie Eiswürfel in das Rührglas und rühren den Inhalt mit einem Barlöffel um. Seihen Sie die Bloody Mary in ein Cocktailglas (vorgekühlt!) ab und garnieren Sie sie mit einer Stange Sellerie. Dazu servieren Sie das Glas mit den Jalapeno’s und fertig ist die sagenumwobene, einzigartige Bloody Mary.
Nutrition Facts
Bloody Mary
Amount Per Serving (100 ml)
Calories 164
% Daily Value*
Total Fat 0g 0%
Saturated Fat 0g 0%
Cholesterol 0mg 0%
Sodium 801mg 33%
Potassium 595mg 17%
Total Carbohydrates 19g 6%
Dietary Fiber 3g 12%
Sugars 10g
Protein 2g 4%
Vitamin A 24%
Vitamin C 108.2%
Calcium 4.2%
Iron 7%
* Tägliche Prozentwerte basieren auf einer Diät mit 2000 Kalorien.
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Die Bloody Mary zählt zu den sogenannten Corpse Revivers

Die Bloody Mary ist ein Cocktail, der aus Wodka, Tomatensaft und diversen Gewürzen gemixt wird. Einige Zeit lang wurde der Drink auch Red Snapper genannt. Der Grund dafür war, dass der Ausdruck „bloody“ in der früheren Gesellschaft als anstößig empfunden wurde (bloody bedeutet im Englischen „blutig“ oder auch „verdammt“).

Hierbei handelt es sich um eine Art Katergetränk, d.h.der Drink soll dabei helfen einen Kater vom Vorabend zu überstehen. Die meisten der Corpse Revivers sind nach ihrer Erfindung im Verlauf der Zeit wieder verschwunden. Es gibt jedoch einige, die auf Gin oder Cognac basieren und seit ihrer Erfindung im Jahr 1930 bis heute „überlebt“ haben.

Bloody Mary Legende: auf den Spuren von Königin Maria I. Tudor

Oder verdankt „sie“ ihren Namen doch einer sexy Bartenderin? In Bezug auf den Ursprung des Namens dieses Cocktails gibt es verschiedene Theorien. Eine dieser besagt, dass der Erfinder Fernand Petoit der Bloody Mary ihren Namen gab, nachdem ein Gast ihm mitteilte, dass das Getränk ihn an eine reizende Bedienung namens Mary im Bucket of Blood Club erinnere. Dieser Club befand sich in Chicago.

Eine andere These bestätigt diese Vermutung, unterscheidet sich allerdings dahingehend, dass Petoits Enkelin einen starken Einfluss auf die Namensgebung hatte.

Eine andere Story erzählt wiederum, dass die berühmte Bloody Mary ihren Namen der nicht weniger berühmten englischen Königin Maria I. Tudor verdankt. Und zwar wurde die Königin so von ihrer Nachfolgerin Elisabeth I. „getauft“. Der Grund war die veranlasste Protestantenverfolgung im 16. Jahrhundert. Diese verlief äußerst „blutig“.

Fernand Petoit kreierte 1921 den ersten Drink

Den ersten Drink namens Bloody Mary servierte Fernand Petoit 1921 in einer Pariser Bar namens Harry’s New York Bar. Das Verhältnis von Wodka und Tomatensaft war bei diesem Rezept noch 1 zu 1. Petoit soll die Bloody Mary u.a. auch an Größen wie F. Scott Fitzgerald und Ernest Hemingway ausgeschenkt haben.

Im weiteren Verlauf seiner Bartender-Karriere verfeinerte der junge Petoit die Bloody Mary mit Pfeffer, Tabasco, Salz und Worcestershiresauce – der amerikanische Klassiker entstand. Einigen Quellen zufolge soll in den USA zunächst Gin verwendet worden sein, um die Bloody Mary zu mixen. Der Grund war, dass Wodka zu dieser Zeit in Amerika kaum verbreitet war.

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