Crème brûlée

Crème brûlée

Crème brûlée Rezept

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Rezept für 4 Personen
Vorbereitungszeit: 25 Minuten
Zubereitungszeit: 55 Minuten
Arbeitszeit: 1 Stunde 20 Minuten
Umrechnen: 4 Personen

Zutaten

Anleitungen

  • In einer kleinen Schüssel verrühren Sie das Eigelb mit dem Zucker. In der Zwischenzeit wärmen Sie die Sahne in einem kleinen Kochtopf an (nicht zum Kochen bringen!). Nun ritzen Sie mit einem Küchenesser die Vanilleschote an und geben den Inhalt, das Vanillemark, zu der bereits wohl temperierten Sahne in den Topf.
  • Rühren Sie die flüssige Menge gleichmäßig um und lassen die Flüssigkeit langsam in die Ei-Zucker-Mischung fließen. Jetzt wird es Zeit für die handlichen Auflaufformen. Verteilen Sie die zarte Crème-Zubereitung in die kleinen Schalen und stellen Sie diese in ein warmes Wasserbad.
  • Im geschlossenen Backofen pochieren. Als Pochieren bezeichnet man eine achtsame Gar-Methode in heißem Wasser (höchstens 65°C bis 75°C). Lassen Sie die Crème leicht stocken.
  • Wir nähern uns dem Zieleinlauf: Stellen Sie die warmen Schälchen kalt und warten Sie bis Ihre Kreation abgekühlt ist. Streuen Sie eine leichte Zuckerschicht über die Crème. Nun muss es schnell gehen.
  • Keinesfalls dürfen Sie den Karamellisierungsprozess länger hinausziehen, da der Zucker bereits nach einer sehr kurzen Weile die Feuchtigkeit aufsaugt. „Brennen“ Sie die Zuckeroberfläche mit einem Handgasbrenner sachte an. Die typische bräunliche Schicht entsteht. Et voilà.

Was ist Crème brûlée?

Die Crème brûlée ist eine französische Süßspeise, welche aus Zucker, Sahne und Eigelb zubereitet wird. Der Name bedeutet im Französischen so viel wie „gebrannte Crème“.  Die Crème wird vor allem in der französischen, in der portugiesischen und in der spanischen Küche serviert, ist aber auch in anderen Teilen der Welt ein beliebtes Dessert. Zur Aromatisierung der Crème dienen Zimt, Vanille, Mandelmilch, Ingwer und Zitronen- bzw. Orangenschalen.

Das Besondere an der Crème ist ihre Karamellkruste

Um diese herzustellen, bestreut man das süße Dessert mit braunen Zucker und bearbeitet diesen anschließend mit einem Salamander oder mit einem kleinen Bunsenbrenner. Hierfür ist ein simpler Backofen weniger geeignet, denn die Crème wird in der Regel kalt aber mit heißer Kruste serviert. Die Zubereitung dauert nur etwa 20 Minuten, sodass Sie auch beim spontanen Besuch Ihrer Freunde schnell eine leckeres Dessert zaubern können.

Die Crème brûlée nimmt Form an

Wer bisher dachte, dass diese Nachspeise zu aufwendig und zeitintensiv in der Zubereitung ist, der hat entweder selbst noch nie eine Crème brûlée gekocht oder unter Umständen die falschen Ratschläge befolgt. Denn eigentlich ist sie recht schnell hergestellt.

Es fehlt die sagenhafte Karamellkruste

Wussten Sie, dass man früher für das Karamellisieren dieser Crème glühende Schüreisen, Feuerhaken oder ein Karamellisiereisen verwendete? Im Laufe der Zeit vereinfachte sich dies. Heute bestimmen Salamander, elektrische Karamellisiereisen, Quarzgrill oder Handgasbrenner den „Brennprozess“.

Crème brûlée variieren

Es gibt Desserts, die lecker sind und Desserts, die schon beim Anblick jedes Problem lösen. Zu Letzterem gehört ganz sicher die Crème brûlée, ein wahres Genuss und Variationswunder. Hier stellen wir drei passende Kreationen vor:

Grand Marnier (Likör)

Nehmen Sie 50g Grand Marnier und 75g Milch anstatt 125g reiner Milch. Schon schon erhält Ihr Nachtisch einen fruchtigen Kick.

Ingwer

In dieser Kombination nehmen wir Ingwer, dessen scharfwürziger Geschmack einen spannenden Gegensatz zur Süße des karamellisierten Zuckers darstellt. Die maritimen Herkunftsländer Portugal, Frankreich und Spanien lassen sich nicht verleugnen. In Kombination mit frischen marinierten Erdbeeren oder einem Glas Riesling ideal auch als kleine Köstlichkeit für zwischendurch.

Amarula

In unserem Rezept dient der Amarula – ein herrlicher Sahne-Likör – der Aromatisierung. Die Süßspeise kann in knapp zwanzig Minuten zubereitet werden. Das Besondere an diesem Desserttraum ist die Karamellkruste. Diese wird hergestellt, indem Sie das Dessert mit Zucker bestreuen und anschließend mit einem kleinen Bunsenbrenner oder mit einem Salamander bearbeiten. 

Michael Erkens
Michael Erkens
Kochmoderator bei Chiara Kochlust

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