Tonkabohnenparfait

Tonkabohnenparfait

Tonkabohnenparfait Rezept

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Rezept für 4 Personen
Vorbereitungszeit: 25 Minuten
Zubereitungszeit: 4 Stunden
Arbeitszeit: 4 Stunden 25 Minuten
Umrechnen: 4 Personen

Zutaten

Anleitungen

  • Am Tag vor der Zubereitung weichen Sie die Tonkabohnen in Milch ein. Am nächsten Tag legen Sie als erstes die Gelatine in kaltes Wasser und kochen parallel die Milch mit den Bohnen auf. Währenddessen einen Topf mit Wasser befüllen und eine Schüssel hineinhängen. Die Kuvertüre grob hacken und hineingeben. Langsam schmelzen lassen und zur Seite stellen.

  • Die Eier sorgfältig trennen und Eigelb mit Zucker auf dem warmen Wasserbad schaumig aufschlagen. Dabei auf die Hitze achten, sonst gerinnt das Eigelb schnell. Inzwischen den Alkohol erwärmen und die Gelatine ausgedrückt darin auflösen. Alles zur warmen Eimasse geben. Diese im kalten Wasserbad weiter schlagen, da sie nun gekühlt verarbeitet werden muss. Rühren Sie die Kuvertüre unter, seihen die Milch ab und geben diese abgekühlt – ohne die Tonkabohnen – zur Ei-Schokomasse hinzu.
  • Im nächsten Schritt die Sahne steif schlagen und unterheben. Fast fertig! Wenn Sie die Parfaitmasse jetzt in schöne Gläser oder Förmchen geben und für mindestens fünf Stunden in den Gefrierschrank stellen. Vor dem Verzehr einige Minuten vorher aus dem Tiefkühler nehmen.

Das perfekte Tonkabohnenparfait

Tonkabohnen sind hierzulande noch keine Zutat, die Ihnen jeden Tag begegnet. Aber in den letzten Jahren schlich sich der Samen der Tonkafrucht bei uns immer mehr ein. Klein, aber gehaltvoll.

Mit knapp sechs Zentimetern Länge ist die schwarzbraune Bohne mit ihrem Vanille- und Bittermandelaroma eine süße Alternative zur Vanilleschote. Vor dem Genuss kommt ein wenig Arbeit auf Sie zu, denn die Tonkabohne muss gerieben werden. Erst dann können Sie die Bohne für Gebäck, Torten, Desserts oder auch in Vor- und Hauptspeisen verwenden, wo sie ihren ganzen Charme entfaltet.

Einen kleinen Haken hat die leckere Bohne: Ihr Kumaringehalt ist naturgemäß recht hoch. Daher werden die Bohnen vor dem Transport nach Europa in Rum eingeweicht, getrocknet und fermentiert. Der Großteil an Kumarin verschwindet damit bereits. Dennoch verbleibt ein Rest in den Bohnen. Verwenden Sie die „mexikanische Vanille“ also nur sparsam, so wie in unserem Rezept für ein leckeres Tonkabohnenparfait.

Michael Erkens
Michael Erkens
Kochmoderator bei Chiara Kochlust

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