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Vermouth

Um sich auf ein delikates Essen zu freuen, ist Vermouth der optimale Appetitanreger, daher zählt er auch zu den klassischen Aperitif-Getränken. Das aus dem lateinisch kommende Wort Aperitif (aperire) bedeutet öffnen. Gemeint ist damit die Anregung des Appetits, denn hier spielen sowohl die Bitterstoffe, als auch die verwendeten appetitanregenden Kräuter eine große Rolle. Weiterlesen ...

Um sich auf ein delikates Essen zu freuen, ist Vermouth der optimale Appetitanreger, daher zählt er auch zu den klassischen Aperitif-Getränken. Das aus dem lateinisch kommende Wort Aperitif (aperire) bedeutet öffnen. Gemeint ist damit die Anregung des Appetits, denn hier spielen sowohl die Bitterstoffe, als auch die verwendeten appetitanregenden Kräuter eine große Rolle. Weiterlesen ...

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Vermouth – der klassische Aperitif auf Wermut-Basis

Kaum jemand weiß, dass Vermouth eines der ältesten alkoholischen Erzeugnisse überhaupt ist. 1786 wurde er erfunden und erstmalig in Turin von Antonio Benedetto Carpano produziert. Die Marke Carpano, die mittlerweile zur Branca Gruppe gehört, existiert noch immer.

Was macht den Vermouth aus?

Es bestehen nur wenige feste Grundregeln bei der Herstellung von Vermouth. Grundsätzlich wird der Vermouth immer auf der Basis von Wein angesetzt, der zusätzlich mit Alkohol aufgesprittet wird. Dieses Verfahren dient dazu, um das richtige Alkoholvolumen zu erreichen. Vermouth muss laut Regelwerk einen Alkoholgehalt zwischen 14.5 und 21.9 % aufweisen.

Der Vermouth verdankt seinen Namen übrigens seiner pflanzlichen Hauptzutat, hierbei handelt es sich das Wermutkraut oder auch Artemisia absinthium. Hinzu gefügt werden die unterschiedlichsten Kräuter und Gewürze. Was die individuellen Rezepte der Hersteller betrifft, so sind diese natürlich ein streng gehütetes Geheimnis.

Im Bar-Geschehen ist der Tropfen ein echter Star, beinahe so, als handele es sich um ein neuartiges Produkt. Dabei blickt der Vermouth auf eine so lange Geschichte zurück, die so manch andere Spirituose leicht in den Schatten stellt. Bereits seit Jahrtausenden gibt es den vergorenen Rebensaft, der mit Wurzeln, Rinden, Blüten und diversen Süßmitteln zu versehen ist. Im Grunde genommen ist Vermouth ein Wein, denn um als Vermouth eine Klassifizierung zu erhalten, muss das fertigte Getränk zu 75% aus Wein bestehen. Außerdem muss eine oder mehrere Sorten des Wermutkrautes obligatorisch verwendet werden.

Zur Wirkung des Wermuts als Kraut gibt es ebenfalls noch Erstaunliches zu sagen. Auch wenn es sich um ein eher unscheinbares Pflänzchen aus dem alpinen Raum handelt, so ist dessen Wirkung umso erstaunlicher. Schon Hippokrates verwendete das Kraut gegen Gedächtnisschwäche. Es ließ sich nachweisen, dass dieses Kraut einen Rezeptor im Hirn aktiviert und somit hilft, ein Nachlassen der Hirnfunktion zu unterbinden. Ebenso erhält der Verdauungsapparat durch die Bitterstoffe regelrechte Höhenflüge und zusätzlich stärkt Wermutkraut das Immunsystem und verhindert Erschöpfung.

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