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Whisky aus den USA

Bourbon, Tennessee, Rye oder Corn? American Whisky gehört heute in jede gute Bar. Je mehr du über die Herkunft, Historie, Lagerung und Zutaten Bescheid weißt, desto mehr Unterschiede schmeckst du heraus. Das macht Eindruck - nicht nur als Barkeeper, sondern auch als Gastgeber in den eigenen vier Wänden.

North meets South

Die größten Bourbon-Destillerien der USA sind in Kentucky und Tennessee zu finden. Seit 1795 wird Jim Beam Kentucky Straight Bourbon Whiskey nach altem Familienrezept gebrannt. Bei der Whisky Brennerei Four Roses sind es sogar zehn Whisky-Rezepte für einen der renommiertesten Bourbon Whisky Marken der Vereinigten Staaten. Tennessee Whisky heißt übrigens Jack Daniel´s - ebenfalls ein Bourbon, nur eben aus Tennessee.

Während die Südstaaten ihren Bourbon feiern, brennen die Nordstaaten für ihren Rye Whisky oder Canadian Whisky. Im Vergleich zum Bourbon ist kanadischer Whisky trockener und würziger mit einer leicht bitteren Note. Dank des Whisky-Hypes und der zunehmenden Spezialisierung von Single Malts, feiert Rye Whisky ein regelrechtes Comeback. Laut der New York Times trinken wieder mehr junge Menschen Rye Whisky (2015). Ein Glück, dass Roggen im rauen Nordstaat besonders gut gedeiht. Die ersten großen Whisky Destillerien waren in Pennsylvania und Maryland aktiv. Allerdings nur bis zur Whiskey-Rebellion von 1794, bevor die Alkoholsteuer zu Alkoholschmuggel und roten Zahlen führte

Nach Weizen, Roggen und Malz, fehlt uns nur noch der Mais, um das amerikanische Whisky Sortiment komplett zu machen. Mais, also Corn Whisky, ist vielleicht die ursprünglichste Whisky Sorte und gilt noch als Geheimtipp unter Whisky Kennern. Besonders heikel war die Whisky Herstellung während des Alkohol Verbots von 1920 bis 1933. Daher stammt auch der Beiname „Moonshine“, als amerikanische Farmer bei Mondlicht ihre Maisfelder bestellten und illegal ihren geliebten Corn Whisky brannten.

Bourbon, Tennessee, Rye oder Corn? American Whisky gehört heute in jede gute Bar. Je mehr du über die Herkunft, Historie, Lagerung und Zutaten Bescheid weißt, desto mehr Unterschiede schmeckst du... mehr erfahren »
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Whisky aus den USA

Bourbon, Tennessee, Rye oder Corn? American Whisky gehört heute in jede gute Bar. Je mehr du über die Herkunft, Historie, Lagerung und Zutaten Bescheid weißt, desto mehr Unterschiede schmeckst du heraus. Das macht Eindruck - nicht nur als Barkeeper, sondern auch als Gastgeber in den eigenen vier Wänden.

North meets South

Die größten Bourbon-Destillerien der USA sind in Kentucky und Tennessee zu finden. Seit 1795 wird Jim Beam Kentucky Straight Bourbon Whiskey nach altem Familienrezept gebrannt. Bei der Whisky Brennerei Four Roses sind es sogar zehn Whisky-Rezepte für einen der renommiertesten Bourbon Whisky Marken der Vereinigten Staaten. Tennessee Whisky heißt übrigens Jack Daniel´s - ebenfalls ein Bourbon, nur eben aus Tennessee.

Während die Südstaaten ihren Bourbon feiern, brennen die Nordstaaten für ihren Rye Whisky oder Canadian Whisky. Im Vergleich zum Bourbon ist kanadischer Whisky trockener und würziger mit einer leicht bitteren Note. Dank des Whisky-Hypes und der zunehmenden Spezialisierung von Single Malts, feiert Rye Whisky ein regelrechtes Comeback. Laut der New York Times trinken wieder mehr junge Menschen Rye Whisky (2015). Ein Glück, dass Roggen im rauen Nordstaat besonders gut gedeiht. Die ersten großen Whisky Destillerien waren in Pennsylvania und Maryland aktiv. Allerdings nur bis zur Whiskey-Rebellion von 1794, bevor die Alkoholsteuer zu Alkoholschmuggel und roten Zahlen führte

Nach Weizen, Roggen und Malz, fehlt uns nur noch der Mais, um das amerikanische Whisky Sortiment komplett zu machen. Mais, also Corn Whisky, ist vielleicht die ursprünglichste Whisky Sorte und gilt noch als Geheimtipp unter Whisky Kennern. Besonders heikel war die Whisky Herstellung während des Alkohol Verbots von 1920 bis 1933. Daher stammt auch der Beiname „Moonshine“, als amerikanische Farmer bei Mondlicht ihre Maisfelder bestellten und illegal ihren geliebten Corn Whisky brannten.

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